Dez 282018
 

Vermutlich stand auf dem Sporn der heutigen Kirche Peter und Paul in Oberwil „ein kleiner, heidnischer Vierecktempel, der erst rund 250 Jahre später – dem Zeitpunkt der ältesten Bestattungen – zur christlichen Kirche umgenutzt wurde.“ – schreibt der stellvertretende Kantonsarchäologe Dr. Reto Marti im August 2003, wie auf der Homepage der Pfarrei Oberwil nachzulesen ist. Seit dem 4. Jahrhundert ist diese Kulttradition dort nie mehr abgebrochen. Nicht zuletzt auch deswegen wird Bischof Felix am Sonntag, den 10. Februar 2019 um 10 Uhr den Pastoralraum Leimental in einem Festgottesdienst in der Kirche Peter und Paul in Oberwil errichten. Aufbauend auf die jahrhundertelange Tradition des Christentums hier im Leimental wollen wir gemeinsam neue Wege finden, das, was uns vertrauen lässt, mit anderen zu teilen, es weiter zu tragen und zu feiern. Alle Gläubigen, alle haupt- und ehrenamtlich Wirkenden der Pfarreien Ettingen, Therwil/Biel-Benken, Oberwil und Binningen-Bottmingen sind zu diesem Festgottesdienst herzlich eingeladen, der musikalisch von den vier Chören der vier Pfarreien mitgestaltet werden wird. „Fahr hinaus auf den See!“ – unter dieses Wort Jesu aus dem Tagesevangelium der Pastoralraumerrichtung wollen wir die gemeinsame Feier stellen. Beim Apéro riche nach dem Gottesdienst besteht auch die Möglichkeit, die archäologische Krypta unter der Kirche zu besichtigen. In der Vorfreude auf den gemeinsamen Weg, der vor uns liegt.

Elke Kreiselmeyer

Projektleiterin Pastoralraum Leimental

Dez 282018
 

Im 10.30 Uhr-Gottesdienst vom 6. Januar kommen Sie noch einmal in den Genuss der bekannten „Messe brève pour les chapelles“ von Charles Gounod in der besonderen Besetzung für vier Solisten, Chor, Harfe und Orgel. Im Anschluss an den Gottesdienst wird im KGZ ein „Apero riche“ bereit stehen. Spenden nach dem Apero sind erwünscht zu Gunsten von „Musik zu Heilig Kreuz“. Philipp Schmidlin, Chorleiter

Dez 282018
 

Es kann plötzlich geschehen, dass sich unser Blick auf etwas verändert. Manchmal auf ganz erschreckende Art und Weise. So wird aus einem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt ein Ort des Terrors und des Sterbens, wie in diesem Advent in Strasbourg geschehen. Durch eine schwerwiegende ärztliche Diagnose kann sich der Blick der Betroffenen auf das Leben ganz grundlegend verändern. Ähnliches gilt sicher auch für Menschen, die mit einem Todesfall konfrontiert werden oder deren sicher geglaubte Beziehungen zerbrechen. Alles sieht plötzlich ganz anders aus. Die Lebensfarben ändern sich. Es gibt aber auch die freudigen Veränderungen der Perspektive. Sei es, dass man jemanden, von dem man eigentlich gar nicht so viel gehalten hat, mit einem Mal von einer ganz anderen, positiven Seite kennenlernt, oder man etwas über einen Menschen erfährt, was man noch nicht wusste, aber dass alles anders erklärt. Manchmal färbt sich der Blick regelrecht rosarot, wenn sich Schmetterlinge im Bauch einstellen und man sich verliebt hat. Auch der Blick auf sich selbst kann sich verändern. Ab und zu einen Schritt zur Seite wagen – etwas Auszeit – können hier sehr wirkungsvoll sein. Eine kleine Veränderung der Selbstsicht kann ein erster Schritt zu einer echten persönlichen Entwicklung sein. Es braucht zu dem einen beweglichen Blickwinkel, damit gute Gespräche gelingen oder Konflikte und Streit beigelegt werden können. Ohne Empathie geht es dabei wohl nicht. Sich in das Gegenüber hineinversetzen und alles einmal mit seinen/ihren Augen betrachten, kann Wunder wirken. Die Welt mit den Augen einer anderen Generation, einer anderen Kultur, eines andern Geschlechtes, einer anderen Religion, oder einfach mit den Augen eines Menschen aus anderen sozialen Umständen anzuschauen lohnt sich. Nur die Angst kann hier Grenzen setzen. Die Angst vor Veränderung, Unsicherheit und innerer Haltlosigkeit. Weihnachten kann unseren Blick verändern, wenn wir das Fest nicht nur als emotions- und kaloriengeladenen Anlass betrachten, dem wir uns, alle Jahre wieder, kaum entziehen können. Es ist diese uralte Geschichte, die an Weihnachten immer wieder neu erzählt wird und die so kraftvoll ist, dass sie unseren Blick nachhaltig verändern und weiten kann. In archaisch-alltäglichen Bildern wird unsere Perspektive verändert. Wir brauchen nicht in den Himmel zu blicken, wenn wir Gott suchen, sondern auf unsere Welt, in unser Leben und in unser Inneres. Eine Weite und Tiefe des Denkens kann möglich werden, die keine Grenzen kennt. Zu all den vielen Perspektiven gesellt sich eine Perspektive hinzu, nämlich die Perspektive Gottes. Weihnachten erlaubt uns, alles auch mit den Augen Gottes anzuschauen, der alles und alle mit grenzenloser Güte und Liebe zu betrachtet – auch mich selbst. Die Botschaft von Weihnachten möchte uns Christen aus der Angst führen hin zu einem Leben der gelassenen Offenheit. Die Botschaft der Engel in der Heiligen Nacht klingt wieder im Gruss des Auferstandenen am Ostermorgen: Fürchtet euch nicht.

Ich wünsche allen Pfarreiangehörigen, Freunden und allen Menschen guten Willens ein frohes neues Jahr und verabschiede mich mit grossem Dank an alle als Gemeindeleiter unserer Pfarrei

Diakon Markus Wentink

Dez 282018
 

Wir laden alle Stimmberechtigten (die röm. kath. Einwohnerinnen und Einwohner von Binningen und Bottmingen, die das 16. Altersjahr vollendet haben) herzlich ein zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung am 23. Januar 2019 um 19.00 Uhr im Saal des Kirchgemeindezentrums, Margarethenstrasse 32, Binningen. Einziges Traktandum wird die Wahl des Gemeindeleiters sein. Der Kirchgemeinderat schlägt Diakon Carsten Gross zur Wahl vor.

An der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 14. November 2018 wurde Diakon Carsten Gross den Anwesenden vorgestellt. Der Kirchgemeinderat hat seinen Wahlvorschlag detailliert begründet und Carsten Gross hatte die Gelegenheit sich persönlich vorzustellen.

Kirchgemeinderat, der Präsident Dr. Franco Cairoli

 

Dez 182018
 

Halbjahresprogramm Musik zu Heilig Kreuz

In der Kirche und im KGZ liegt das neue Halbjahresprogramm 2019-1 von Musik zu Heilig Kreuz auf. Sie finden darin die Konzerte, den Orgelsommer 2019 und die Aufführungen des Kirchenchores. Das Programm können Sie auch telefonisch auf dem Sekretariat (061 425 90 00) oder per Mail (email hidden; JavaScript is required) bestellen. Schauen Sie ins Programm und wählen Sie Ihre Lieblingsmusik!

Theo Ettlin, Präs. a.i. MzHK

Dez 182018
 

Der Festgottesdienst am Weihnachtsmorgen, 25. Dezember, um 10.30 Uhr wird feierlich gestaltet mit Musik für Trompete und Orgel sowie bekannten Weihnachtsliedern aus dem KG. Trompete spielt Christian Bruder, Mitglied des Kammerorchesters Basel.

Dez 182018
 

In der Mitternachtsmesse vom 24. Dezember um 23.00 singt der

Kirchenchor Binningen-Bottmingen unter der Leitung von Philipp

Schmidlin die Messe brève no. 7 von Charles Gounod (1818-1893). Diese

wurde 1877 zunächst in einer Fassung für zwei gleiche Stimmen und

Orgel publiziert, bevor sie

1890 mit dem Untertitel “Aux chapelles” in der Bearbeitung für Soli,

vierstimmigen gemischten Chor und Orgel erschien. Der Kirchenchor

wiederum singt die Ordinariumsvertonung in einer speziellen

Bearbeitung für Soli, Chor und Harfe.

Ergänzt wird das Programm durch den bekannten und beliebten

Weihnachtsgesang “Pueri concinite” von Johann von Herbeck.

Der Kirchenchor wird von vier Gesangssolisten, der Harfenistin

Pernilla Palmberg und Orgel unterstützt.

Philipp Schmidlin

Dez 182018
 

Lieber Markus

Über 20 Jahre warst Du in der Gemeindeleitung tätig. Viele Jahre im Engadin und im Zürcher Hinterland und die letzten fünf Jahre in unserer Pfarrei Heilig Kreuz in Binningen und Bottmingen. Bald schon musstest Du feststellen, dass die Ansprüche dieser erwähnten Gemeinden unterschiedlicher nicht sein könnten und dass man Dir gegenüber sehr kritisch eingestellt war. Du hast diese Herausforderung angenommen und sich ihr jederzeit gestellt. Das man es nicht Allen recht machen kann, ist ja nichts Neues.

Du hingegen hast versucht allen Gruppierungen und allen Altersstufen gerecht zu werden. Zum einen Teil ist Dir dies ausgezeichnet gelungen, zum anderen bist Du jedoch auf Widerstand gestossen. Eines aber ist sicher, Deine feine Art im Umgang mit deinem Gegenüber wurde von Allen jederzeit geschätzt. Dein Äusseres versteckt den feinfühligen, sensiblen und warmen Kern der in Dir steckt und manch einer hat sich vielleicht nicht getraut mit Dir das Gespräch zu suchen. Die steten personellen Wechsel machten Dir die Führung unserer Pfarrei ebenfalls nicht leichter. Auch Dank Deinem Engagement konnten wir die vakanten Stellen jederzeit und zeitgerecht mit ausgezeichneten neuen Mitarbeitern ergänzen. Du hattest Visionen und konntest zumindest einen Teil davon realisieren. Der Pfarreirat wurde wieder eingeführt, Du hast Dich aktiv eingesetzt in der Pastoralraumplanung, neue Gottesdienstformen hast Du uns vermittelt und mit der soeben stattgefundenen Johannespassion konntest Du Dir einen Traum verwirklichen. In den vielen Sitzungen und persönlichen Gesprächen durfte ich Dich als lieben, intelligenten, einfühlsamen und sensitiven Menschen kennen und schätzen lernen. Oft war es für Dich nicht einfach Deine selbst formulierten Ziele zu erreichen und auch einsame Stunden waren für Dich oftmals eine Belastung. Im Januar dieses Jahres hast Du mir mitgeteilt, dass Du Dir eine berufliche Neuorientierung vorstellen könntest. Zu meiner Überraschung kam diese Wende relativ schnell. Noch vor den Sommerferien traf Deine Kündigung ein. Deine neuen Aufgaben im Gebiet der Erwachsenenbildung, befreien Dich von der Leitungsfunktion und Du kannst Dich voll und ganz Deinen Stärken widmen. Mit deiner Authentizität und der wunderbaren Rhetorik (Deine predigten werden wir vermissen) bist Du im Bildungsbereich sicherlich am richtigen Ort. Mir bleibt an dieser Stelle nichts anderes übrig, Dir im Namen der Gemeinde, des Kirchgemeinderates und in meinem Namen, für die vergangenen Jahre zu danken und Dir für Deine berufliche wie auch private Zukunft nur das Beste zu Wünschen. Es ist schön, dass es Dich gibt und es war schön mit Dir zusammen einen Beitrag für die Kirchgemeinde Binningen/Bottmingen leisten zu dürfen. Alles Gute und auf Wiedersehen. Für den Kirchgemeinderat der Präsident

Franco Cairoli

Dez 112018
 

mit einem herzlichen Gruss an Sie alle, möchte ich mich als designierter Gemeindeleiter und Kandidat für die Pfarreileitungswahl anlässlich der a.o. KGV am 23. Januar 2019 in Binningen-Bottmingen kurz vorstellen. Mein Name ist Carsten Gross, 56 Jahre alt. Ich bin Theologe und Diakon im Bistum Basel und lebe seit 30 Jahren in Basel. Mit 26 Jahren und frisch verheiratet kamen meine Frau Andrea (ebenfalls kath. Theologin) und ich 1988 aus Deutschland (Nordrhein-Westfalen) in die Schweiz. In Basel wirkten wir 6 Jahre gemeinsam in der Jugendseelsorge und übernahmen dann auf Wunsch von Bischof Otto Wüst 1994 (als erstes Gemeindeleiterehepaar) die Leitung der Pfarrei St. Michael im Kleinbasel. Nach langjähriger und erfüllender Tätigkeit als Gemeindeleiter in St. Clara-St. Michael sowie später in Don Bosco und Heiliggeist, Basel (1994-2014) arbeite ich seit vier Jahren als Seelsorger in einem grossen ökumenischen Seelsorgeteam am Universitätsspital Basel. Wir haben drei erwachsene Kinder und zügelten vor einem Jahr an die Stadtgrenze Basel-Binningen. Durch die Spitalseelsorge um eine weitere Facette der seelsorglichen Tätigkeit bereichert, entschloss ich mich im Spätsommer 2018 für eine Bewerbung in der Pfarrei Heilig Kreuz. Mir gefällt hier die Vielfalt und Lebendigkeit der Mitglieder und gottesdienstlichen Formen, die schöne Kirche sowie der wunderbare kirchenmusikalische Akzent der Pfarrei. Die Ökumene ist für mich immer ein wichtiges Thema geblieben, sowie die Begleitung der Freiwilligen in verschiedenen Gruppierungen, die ein Pfarreileben erst möglich machen. Gern möchte ich mit Ihnen, dem Seelsorgeteam und den Verantwortlichen der Kirchgemeinde die nächsten Jahre gestalten und freue mich meine vielfaltigen Erfahrungen in der Seelsorge in den Neuaufbruch von Pfarrei und Pastoralraum einbringen zu können. Natürlich freue ich mich auch darauf SIE kennen zu lernen: z.B. am Rande der Gottesdienste am Wochenende vom Dritten Advent, an der Kirchgemeindeversammlung vom 23. Januar oder nach meinem möglichen Beginn in der Pfarrei ab Mai 2019.

In Vorfreude und mit allen besten Wünschen für eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

Carsten Gross

 

Dez 072018
 

 

Das Vorbereitungsteam der reformierten und katholischen Kirche lädt Jung und Alt, Familien und Alleinlebende ganz herzlich ein in ökumenischer Gemeinschaft Weihnachten zu feiern. Dieses Jahr findet die Feier am 24. Dezember um 18.30 Uhr im Kirchgemeindezentrum bei der Kirche Heilig Kreuz, an der Margarethenstrasse 32 in Binningen statt. Wir singen Weihnachtslieder, hören die Weihnachtsgeschichte und sitzen bei Fondue Chinoise gemütlich beisammen. Natürlich darf auch die Bescherung unter dem schön geschmückten Christbaum nicht fehlen. Vor und/oder nach der Feier ist es möglich, an einem der Gottesdienste der beiden Kirchgemeinden teilzunehmen. Ein Fahrdienst zum bzw. vom Kirchgemeindezentrum Heilig Kreuz zu den Gottesdienstorten ist organisiert. Genauere Informationen sowie den Anmeldetalon entnehmen Sie dem Faltblatt, welche bei den Kirchen und Kirchgemeindehäusern aufliegen oder wenden sich an Tabitha Urech oder eines der Sekretariate. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis spätestens 16. Dezember.

Tabitha Urech, Sozialdiakonin; Pfarrer Tom Myhre; Markus Wentink, Gemeindeleiter