Mrz 022018
 

Der erste Anlass des Ethischen Forums Binningen / Bottmingen im Jahr 2018 ist dem Thema «Heimat» gewidmet (8. März): Der Basler Alain Gloor, Mitglied des Konzeptteams, gibt Einblick in Entstehung und Idee der erfolgreichen Ausstellung «Heimat, eine Grenzerfahrung?» im Stapferhaus Lenzburg.

In einer von Globalisierung und Migration geprägten Zeit wird viel über Heimat gesprochen. Über verlorene Heimat, über neue Heimat und über Heimat, die vielleicht nicht mehr ist, was sie einmal war. Aber was ist Heimat? Ein Ort oder ein Gefühl? Eine Nation oder eine Kindheitserinnerung? Die Familie oder der Verein? Diesen Fragen geht die Ausstellung «Heimat. Eine Grenzerfahrung» im Stapferhaus in Lenzburg nach. Alain Gloor vom Konzeptions-Team berichtet über Entstehung und Idee der Ausstellung. Er zeigt, was Heimat für die bislang rund 70’000 Ausstellungs-Besucherinnen und -Besucher bedeutet und fragt in der anschliessenden Diskussion: Was ist Heimat für uns?

Das Ethische Forum Binningen Bottmingen widmet sich Jahr für Jahr einem gesellschaftspolitischen und aus ethischer Sicht relevanten Thema, das bei verschiedenen Anlässen (Referate, Podiumsgespräche usw.) behandelt wird. Für das Jahr 2018 hat sich das Ethische Forum für das Thema «Grenzen ziehen / Grenzen überwinden» entschieden.

Donnerstag, 8. März 2018, 20 Uhr (Eintritt frei / Kollekte)

Reformierte Kirche Bottmingen, Buchenstrasse 7.

Alain Gloor: *1982, Masterstudium Geschichte und Philosophie des Wissens an der ETH Zürich. Arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Kunst der HGK FHNW in Basel und als freier Journalist. Alain Gloor ist zudem Mitherausgeber des LASSO-Magazins und lebt in Basel.