Versöhnungsweg

 

Versöhnungsweg

Kinder der Vierten Klasse sind eingeladen, sich mit dem Thema Versöhnung auseinander zu setzen.

Jede und jeder macht in seinem Leben Fehler. Die Kunst eines jeden ist es jedoch, seine Fehler zu sehen, an zu erkennen und auch daraus zu lernen. Das ist nicht immer einfach.

Im Versöhnungsweg wollen wir uns Zeit für uns nehmen. Vertrauen ist für unsere Beziehungen wichtig und ist die Basis für Versöhnung. Gott ist derjenige, der die Beziehung und das Vertrauen in uns nie zerstört. Er hält uns in allen Erlebnissen. Auf Gott zu vertrauen will eingebübt werden.

Sich mit sich selbst und mit den Menschen zu versöhnen und sich mit den Augen Gottes anzuschauen ist eine Einladung und lässt uns bewusster durch den Alltag gehen.

Wir freuen uns, wenn Sie Ihr Kind zu dem Versöhnungsweg (Kurs) anmelden. a.jaeggi@rkk-bibo.ch

 

Termine

1.März-28.März 2020 Versöhnungsweg

Den Versöhnungsweg können Sie zusammen mit Ihren Kindern in Eigenregie in der Kirche gehen. Fragen regen zum Nachdenken an.

 

Impuls zur Versöhnung:

 

 

 

 

Die Brücke von Natalie Oettler (leicht geändert)

Max und Peter waren Schüler. Sie wohnten einander
gegenüber in derselben Straße einer kleinen Stadt. Früher waren sie dicke Freunde
gewesen. Dann war es aus einem unerfindlichen Grund zu Streit gekommen, und sie
hatten begonnen, einander wie Feinde zu hassen.
Lief Max aus dem Tor seines Hofes, so schrie er über die Straße: „He, du
Dummkopf!“ Und er zeigte dem früheren Freund die Faust. Und Peter gab zurück:
„Ich frage mich, wer hier der Dummkopf ist. Du natürlich, du Blödmann!“ Auch er
drohte mit der Faust. Schließlich fingen sie an, einander mit Schmutzklumpen zu
bewerfen.

Die beiden Kinder wohnen in einer Straße, Max auf der einen Seite, Peter auf der
anderen. Einmal regnete es so stark, dass die ganze Straße überschwemmt war und
man nicht von einer Seite auf die andere gelangen konnte, ohne nasse Füße zu
bekommen. Als der Regen aufgehört hatte, sahen sich einige Leute die
überschwemmte Straße an; auch unsere beiden Streithähne waren dabei. Da nahm
Max auf einmal einen Ziegelstein in die Hand. Peter hatte für kurze Zeit Angst, Max
würde den Stein werfen, doch er legte ihn vor sich auf die überschwemmte Straße.
Schnell hatte er einen zweiten und dritten Stein geholt und auf die Straße gelegt. Sie
lugten wie kleine Inseln auf dem Wasser. Da begann auch Peter auf seiner Seite
Steine ins Wasser zu legen. So bauten sie nach und nach eine Brücke über die
Straße. Die beiden trafen sich auf der Mitte der Straße und schauten sich zum ersten
Mal seit langem wieder in die Augen. Max sagte: „Lass uns mit diesem dummen
Streit aufhören! Ich möchte wieder dein Freund sein.“ Gemeinsam gingen sie auf
Peters Seite, um wieder miteinander zu spielen.

 

 

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