Kunstwerke

 

Anbetung der Könige

aus dem Atelier von
Rogier van der Weyden

Öl auf Eichenholz, 160 x 108 cm,
mit Rahmen: 175 x 124 cm

Ca. 1490-1495 entstanden als Teil eines Tryptichons für die Kartause von Miraflores in der Nähe von Burgos. Das Tryptichon wurde ca. 1659 zerlegt und zersägt und 1809 vom französischen General Darmagnac aus Burgos entfernt.

Weitere Besitzer des Mittelteils „Anbetung der Könige“:

  • um 1910 M. Nathan, Brüssel
  • 1945 Goudstikker (Kunsthändler)
  • 1951 S.J. Mak van Waay (an einer Auktion ersteigert)
  • Carl Nathan, Binningen
  • seit 1982 Röm.-Kath. Kirche Binningen (Legat von C.+L. Nathan-Rupp mit der Auflage, es bei einer Renovation in der Kirche aufzuhängen. Die Auflage wurde bei der 2. Innenrenovation 1990 erfüllt).

 

Kirchenfenster

von Christof Zünd, 1990

„Die Bilder in den Fenstern sollen dazu beitragen, Jesu Worte der Bergpredigt anzunehmen, zu überdenken und zu leben. In jedem Bild finden wir das Kreuz, Jesus, der alles Leid gelitten und überwunden hat. In verschiedenen Haltungen finden wir menschliche Hände, die wirken, was uns Menschen durch die Kraft Gottes möglich ist. Die verschiedenen Zeichen zeigen auf, was vertrauendes Tun fertig bringt und uns den Verheissungen Jesu zuführt. Ein Bild trägt keine Hände, Gott wirkt. Der Lebensbaum als Zeichen des Lebens, das von Gott kommt.“

Beim Altar Die die Not der Welt mittragen, Gott wird ihnen tragen helfen.
Die mit leeren Händen vor Gott stehen, die einfach und bescheiden sind
Im Kirchenschiff Die Verleumdung und Leid ertragen.
Die reinen Herzens sind, offen und ohne Hintergedanken.
Die, die keine Gewalt anwenden. Die um der Gerechtigkeit willen Verfolgung erleiden.
Die um das Reich Gottes in dieser Welt beten. Die, die Frieden stiften, indem sie mit Offenheit Fäuste öffnen.
Gott gibt uns Leben im Zeichen des Lebensbaumes. Die barmherzigen Menschen, die bereit sind zu teilen.
Auf der Empore: Darstellung des Glaubens-bekenntnisses in zwei Bildern

 

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Altar und Ambo

von Eduard Stöcklin, 1990

„Am Altar sind die bewegten Linien ein Ausdruck des Lebens, des Bewegten, in der Mitte stehen das Kreuz und der Kreis (als Ganzheitszeichen), mit denen wir erst die Schöpfung verstehen. Der Ambo nimmt die bewegten Linien des Lebens auf. Sie dienen als Grundlage, aus denen dann der rechteckige Korpus mit dem Kreuz aufsteigt.“

Taufstein

Eduard Stöcklin,
Peter Moilliet,
1990

Madonna

Robert Hangartner

2010

Prozessionskreuz

2008

Krippe Gesamtansicht

Weihnachskrippe

Robert Hangartner, 2009

Broschüre:

  • Broschüre Weihnachtskrippe   933.3 KB